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Innovative Geschäftsideen von und für Existenzgründer

Schlagwort: Trinken (Seite 2 von 3)

Kakao mit Koffein und 21 weitere Wachmacher ohne Kaffee + Rezept

22 Wachmacher-Alternativen zu Kaffee & Energy Drinks

Einen heißen Kaffee am Morgen, das war noch nie was für mich. Probiert habe ich natürlich, aber dieser angebrannte Röstgeschmack, das ist einfach nicht mein Ding. Viel lieber schreibe ich darüber, was man mit kaltem Kaffee so alles anstellen kann. Doch auch ich muss regelmässig früh raus. Die Müdigkeit bleibt. Daher habe ich mich vor einiger Zeit auf die Suche nach Wachmachern ohne Kaffee gemacht. Als erstes bin ich auf Koawach gestoßen, ein Unternehmen, welches Trinkschokolade mit Guaranapulver versetzt. Guarana ist eine Kletterpflanze aus Südamerika, deren getrocknete Samen natürlicherweise Koffein enthalten. Kakao mit Koffein, sozusagen. Doch ganz zufrieden war ich mit der Wirkung nicht, daher ging die Suche weiter. Es kamen Afri Cola, Cola Rebell Bonbons, Guarana selber kaufen und viele spannende Entdeckungen, die ich beiweitem nicht alle probiert habe. Hier die Ergebnisse:

1.
Kakao mit Koffein aus Guarana und ein Rezept zum selber machen – auf koawach stösst man mittlerweile fast überall. Die fair gehandelte Trinkschokolade mit Koffein gibt es auch im Einzelhandel bei Edeka und Kaufland. Der Klassiker* enthält 47% Kakao, 10% Guarana und ca. 43% Zucker. Das Pulver wird mit heißer Milch angerührt und voila, fertig ist das wohlschmeckende Wachmacher-Getränk. Wirkung hat es bei mir nicht viel gezeigt, vielleicht braucht es dazu mehr Guarana. Allerdings sollte man aufpassen und die Tages-Höchstmenge nicht überschreiten, denn eine Überdosis Koffein ist nicht gesund. koawach hat mittlerweile einige Sorten auf dem Markt, so auch koawach pur* (enthält keinen Zucker), koawach Vanille mit Kokosblütenzucker*, koawach zimt + kardamom*, koawach Pfefferminz*, koawach mit fruchtiger Orange* und koawach chili (aktuell nur über den koawach Online-Shop erhältlich). Bei so viel wachen Gemütern schläft auch die Konkurrenz nicht und hat eigene Kakaogetränke mit Koffein auf den Markt gebracht. Manche haben eine hübschere Verpackung*, andere süßen mit Honig*, der nächste macht es einfach nur nach* und noch einer mischt noch den Trend-Tee Matcha hinzu*. Was bleibt? Der Preis! Denn der bewegt sich zwischen 50-100 € pro Kilogramm. Das geht auch günstiger! Die Devise heißt: selber machen. Dazu braucht es Kakaopulver* (bitte fair gehandelt, denn wir wissen, dass in vielen Plantagen Kinderarbeit an der Tagesordnung steht), Zucker oder Kokosblütenzucker* und Guaranapulver*. In der Endmischung sollte ca. 10% Guaranapulver enthalten sein, die Mischung zwischen Kakaopulver und Zucker ist Geschmackssache. Wer alle Zutaten in höchster Qualität (Bio, Fairtrade, Kokosblütenzucker anstatt Rohrzucker) kauft und selber mischt, der landet bei einem Kilopreis von ca. 20 €. Wer selber mischt, der spart also mindestens die Hälfte.

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Geschäftsideen 072: Was 17 StartUps international mit Fruchtfleisch anstellen

Fruchtfleisch als Rohstoff ist vielseitig einsetzbar. Und Fruchtfleisch ist in enormen Mengen günstig verfügbar. Denn in Produktion und Handel fällt Fruchtfleisch oft als Rest an. Ob Orangenschalen in der Saftproduktion, Kaffeekirschen für Kaffeebohnen oder Jackfruits in Sri Lanka, die – wegen des schlechten Images – kaum einer essen möchte. Ist das Rohstoff oder Müll? Generell bin ich bin davon überzeugt, dass wir uns in Zukunft noch viel mehr mit unserem Müll beschäftigen werden. Denn Müll ist ein spannender und besonderer Rohstoff und so wie wir damit aktuell umgehen, kann es nicht weiter gehen. Als Verbraucher zahlen wir dafür, unseren Müll entsorgen zu lassen. Als Unternehmer können wir diesen Müll als hochwertiges Produkt neu verkaufen.

„Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig uneffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende Blüten und Früchte hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.“

Michael Braungart: zitiert in Berliner Zeitung

17 Unternehmen, die Fruchtfleisch & Schalen zu spannenden Produkten verarbeiten

1.
Kaffeemehl – jedes Jahr landen allein Deutschland 20 Millionen Tonnen Kaffeesatz im Müll. Über die schier unendlichem Möglichkeiten, diesen Kaffeesatz als Grundlage für Produkte zu verwenden, haben wir bereits im Artikel “16 StartUps rund um das schwarze Gold: Kaffeesatz” geschrieben. Doch bereits bevor wir unseren Kaffee trinken gibt es Abfälle in der Produktion – und zwar nicht unerhebliche! Denn zunächst muss das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche von den Kaffeebohnen entfernt werden. Und aus diesen Kaffeekirschen lassen sich – natürlich – Produkte erzeugen. So zum Beispiel Kaffeemehl. Dabei handelt es sich um getrocknetes und gemahlenes Fruchtfleisch von Kaffeekirschen. In den USA wird Kaffeemehl bereits als die glutenfreie Alternative zu Weizenmehl angepriesen. Und, wie zu erwarten, ist das ganze natürlich auch ein absolutes Superfood, denn Kaffeemehl enthält ganz viel Eisen, Kalium und Protein. Dafür ganz wenig Fett und weniger Koffein als Kaffee. Yes! Besonders eignet sich das Mehl zum backen von Desserts. Der Geschmack ist süßlich-fruchtig und harmoniert besonders gut mit Schokokuchen. Das beste an der Geschichte: das Kaffeemehl der CF Global Holdings, Inc.  gibt’s bisher in Deutschland nicht zu kaufen. Die Chance, eine Geschäftsidee umzusetzen, die es in Deutschland noch nicht gibt. Doch ganz einfach ist das nicht – denn die EU hat den Verkauf von Kaffeekirschen vorerst gestoppt. Das bringt auch unsere nächsten StartUps in die Schwierigkeiten…

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Geschäftsidee 067: Essbare Trinkhalme

Essbare Trinkhalme von wisefood unter der Marke eatapple

Egal ob unsere Kleinkinder ihre Milch oder wir unseren Cocktail schlürfen, alles hat mehr Stil mit einem coolen Strohhalm! Nachhaltig ist das nicht. Doch so langsam tut sich was. Neben der für die Gastronomie wenig praktikable Varianten (aber ziemlich stylischen!) der wiederverwandbaren Trinkhalme aus Kupfer*, Edelstahl*, Glas* oder Bambus* gibt es mittlerweile einige Unternehmen, die sich einer Alternative annehmen. Für den einmaligen Gebrauch gibt es Trinkhalme aus Stroh (das Original!), Papier oder Bioplastik. Seit Kurzem gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Wisefood stellt unter der Marke eatapple essbare Trinkhalme aus Trester her. Trester sind feste Bestandteile aus der Saftproduktion. Zur Zeit werden Apfelmark und Apfelschalen verwendet, weitere Sorten wie Zitrone und Erdbeere sind schon ausgetüftelt und in der Pipeline für die zukünftige Produktion. Diese Reste werden dann in einem speziellen Verfahren in Rohrform gepresst. Konnte das StartUps zunächst wenige Halme am Tag fertigen, hat sich nun ein Partner gefunden, der täglich mehrere zehntausend Halme fertigen kann. Die große Frage ist nun, wie konkurrenzfähig diese Produkte sind. Plastiktrinkhalme kann die Gastronomie für unter 50€ für 10.000 Stück bestellen. Biologisch abbaubare Trinkhalme werden wohl weiterhin einen Nischenmarkt bedienen, sind aber dennoch zu beachten!

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Geschäftsidee 064: Der BierBaum

Der BierBaum von der Bierbaum Factory

Ob eine Idee pfiffig ist oder doch nur eine Schnapsidee, das entscheidet bei StartUps der Käufer. Stefan Rockinger und Niklas Palm haben es sich zur Aufgabe gemacht, Städte grüner zu machen. Doch statt wie bei Krombacher (“Saufen für den Regenwald”), möchten die beiden trinkfesten Jungs das ganze lieber bei uns in Deutschland umsetzen. Dazu haben sie sich eine neue Bonsai-Art ausgedacht: der BierBaum*! An einem Abend wächst er – dank seines starken Magnets – um bis zu 100 Blätter (Kronkoren). Denn was will man mit Blättern (Kronkoren) auf dem Boden? Die gehören doch an eine (Bier-)Baum! Ich weiß, es ist schwierig vorzustellen, wie das funktionieren soll. Daher hier ein kleines Video:

Doch der BierBaum ist eben nicht nur eine witzige Idee, er schafft auch wirklich Gutes, neben dem Genuss des Inhalts vieler Flaschen mit Kronkoren (muss ja kein Bier sein).  Der BierBaum wird in sozialen Einrichtungen gefertigt und gibt dabei Menschen Arbeit und Tätigkeit, die es anderswo schwer haben.

Zur Herstellung:
Im Frühling werden Hecken und Sträucher in öffentlichen Parks und Gärten geschnitten. Hier werden die “rohen” BierBäume geerntet. Nach der Trocknungsphase werden die Stämme gesägt und ein Metallstift in die abgesenkte Bohrung am oberen Ende eingelassen. Dann werden die Bodenplatten gefräst und die kleine Filzwiese geschnitten. Zuletzt gibt eine Schraube dem Bierbaumstamm den nötigen Halt auf der Liegewiese. Und wer eine individuelle Gravur für seinen BierBaum möchte (schöne Idee für Unternehmen), der kann diese auch noch verewigen lassen. Ob in der Kneipe um’s Eck, zu Hause oder auf dem Balkon – lasst die (Bier-)Bäume sprießen!

Unser Fazit: keine Schnapsidee. Wenn überhaupt, eine Bieridee! Oder anders gesagt: eine coole Geschenkidee, so ein Bier-Bonsai*!

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Geschäftsidee 047: Smoothie fürs Brot – Smuus

Fruchtig-gemüsige Smoothies als Brotaufstrich von Smuus

Blaubeere, Rhabarbher & Zitronengras. Mango, Karotte & Melisse. Himbeere, Rote Beete & Vanille. Hinter diese sonderbaren Kombinationen vermutet man zunächst das hippe Trendgetränk Smoothie.

Smoothies sind, laut Wikipedia: Smoothies (vom englisch smooth, „glatt“, „geschmeidig“, „weich“) ist eine aus dem Amerikanischen stammende Bezeichnung für kalte Mixgetränke aus Obst und Milchprodukten[…]. Im Gegensatz zu Fruchtsäften wird bei Smoothies die ganze Frucht, teilweise auch die Schale verarbeitet. Basis der Smoothies ist somit das Fruchtmark oder Fruchtpüree, das je nach Rezept mit Säften, Wasser, Milch, Milchprodukten oder Kokosmilch gemischt wird, um eine cremige und sämige Konsistenz zu erhalten.

Das aus Hamburg, dem Braukessel der Food-StartUps, stammende Unternehmen Smuus* definiert Smoothies dabei anders. Die fruchtig würzige Mischung mit einer Konsistenz, die eher der einer Marmelade ähnelt, wird als “Smoothie für’s Brot” angepriesen. Dabei hat sie laut eigener Webseite vielfältige Verwendungsmöglichkeiten: ob als Kick im Cocktail, Ketchupersatz auf dem Burger, Dip für Snacks, im Salatdressing oder wie Marmelade zum Joghurt oder Müsli. Finden wir eine Klasse Idee. Schade dabei ist, dass Zucker als Inhaltsstoff bei allen bisherigen Varianten an erster oder zweiter Stelle steht, was bei einem Smoothie gar nicht der Fall sein sollte. Und wir glauben: das geht auch in Bio!

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Geschäftsidee 046: Kaffeetassen aus Kaffeesatz – Kaffeeform

Espresso- & Cappucinotassen aus altem Berliner Kaffeesatz gibt’s bei kaffeeForm

Wenn Bekannte mich nach einer Nische fragen, dann sage ich immer zuerst: Müll. Denn wir haben ein riesiges Problem. Was werden wir mit all dem Abfall, den unsere alten Smartphones, Plastiktüten & Kaffeekapseln verursachen, nur machen? Um das “Problem” des kalten Kaffees kümmern sich mittlerweile einige Unternehmen. Manche züchten darauf Pilze. Andere, wie der Produktdesigner Julian Lechner aus Berlin, verarbeiten den Stoff zu neuen, haltbaren Produkten. kaffeeForm formt aus recyceltem Kaffeeabfall und nachwachsenden Rohstoffen Espresso- und Capuccinotassen. Diese werden stilvoll in einem Kaffeebeutel ausgeliefert. Mehr dazu in den Videos.

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