Anders Unternehmen

Ein Blog von Malchus Kern

Monsterglück mit Pechkeksen

Im Interview mit Andreas Pohl / Pechkeks GmbH

Der Name ist bei der Pechkeks GmbH Programm: der Pechkeks ist das Gegenstück zum Glückskeks, und alles Weitere dreht sich um dieses Produkt. Und zwar durch und durch: Schwarz-humorige Sprüche, versteckt in einem schwarzen Keks, verpackt zu je dreizehn Stück in einer Verpackung. Der Preis? Natürlich 13 Euro!

Nach dem schnellen Erfolg mit den Pechkeksen hat die von Andreas Pohl gegründete Firma mittlerweile auch noch viele weitere Produkte im Sortiment, die sich alle um das schwarz-humorige Pech drehen – von Grußkarten mit Sprüchen wie “Es kommt noch schlimmer als man denkt”, über Luftballons auf denen “Mein Opa hätte hier Spaß” steht, bis hin zu der beliebten “Du nervst”-Tasse. Doch damit nicht genug. Kreative Texte wie “Deine Haare sind gezählt”, aufgedruckt auf einem Kamm, sollen die Leute zum Lachen bringen. Die Produkte sind als edle Designprodukte ausgelegt und gut durchdacht, als Marke sind die Pechkekse weltweit eingetragen und geschützt.

Dieses StartUp verdient mit unglücklichen Pechkeksen sein Geld Weiterlesen

MyCouchbox / Lean StartUp – mit Eigenmitteln zum sechstelligen Monatsumsatz

MyCouchbox – Ein Interview mit Co-Founder Clemens Walter

Wie oft habe ich schon den Satz gehört, dass man ein Unternehmen ohne einen Kredit von mindestens 25.000€ nicht gründen kann? Ich weiß es nicht, aber es ist nicht selten gewesen. Dabei gibt es doch genügend Beweise dafür, dass es auch ohne ein hohes Startkapital gehen kann. MyCouchbox ist ein Beispiel dafür.

Bei “anders unternehmen” geht es viel um das “Wie” und nicht so sehr um das “Was”. Durch mein großes Interesse an Innovation und Entrepreneurship beobachte ich ständig, welche Unternehmen neu gegründet werden und interessiere mich besonders dafür, welche Faktoren für einen erfolgreichen Start und ein erfolgreiches Weiterbestehen mit Wachstum wichtig sind. Mein Blog “anders unternehmen” gibt mir eine gute Basis, direkt bei Firmen anzufragen und ihnen meine Fragen zu stellen. Ich kann hierbei meinen Wissensdurst stillen, interessante Firmen durch Publicity unterstützen und deren Erfahrungen und Ideen an neue Gründer weitergeben.

Auf der Crowdinvest Plattform Companisto fiel mir die MyCouchbox der Couch Media GmbH schnell in den Blick. Die Gründer sprachen in ihrem Pitch-Video viele Fragen an, die ich mir selbst als Gründer immer wieder stelle und die bei vielen anderen Unternehmen unbeantwortet bleiben und zeigten, dass nicht nur das oft wiederholte Mantra “Identifiziere ein Problem und biete dann eine Lösung an” zu einem Erfolg führen kann.

Vor allem beeindruckte mich eines: MyCouchbox hat sich bisher komplett aus Eigenmittel finanziert, ist seit dem ersten Monat profitabel und hat seinen Umsatz von 17.844 € im Januar 2015 auf 155.710 € im Juli 2015 gesteigert – bei einem Gesamtumsatz von 112.336 € im Jahr 2014! Wie kommt es zu einem so schnellen Wachstum? Welche Faktoren sind dafür wichtig? Wie geht ein Team damit um? Diese Fragen und noch viele mehr interessierten mich! Im Gespräch mit Clemens Walter, neben Sarah Haide der zweite Mit-Gründer von MyCouchbox, bekam ich Antworten.

Aber noch ganz kurz: was ist die MyCouchbox eigentlich genau?

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Marathon der geilen Geschäftsideen (68 Ideen für dich)

Wenn du glaubst, dass nur Geschäftsideen etwas taugen, die die Welt verändern, dann liegst du falsch. Hier ist der Beweis (und ein bisschen was verändert doch jede Idee):

Auf die Plätze!

Fertig!

Los!

Kategorie:
Lebensmittel

1.
Der verrückte Eismacher – Eis mit dem Geschmack von Radler, Weißwurst, Lachs, Chili-Apfel oder gar Essiggurken & Nutella (Schwangerschaftstraum)? Wer denkt sich so etwas aus? Na der verrückte Eismacher aus München. Und beim  24 Stunden Rennen von Le Mans war letzteres sogar ausverkauft. Ach, Kässpätzle Eis hat er übrigens auch. Das würde ich, als Schwabe, natürlich sofort probieren! 😉

2.
PancakeBot – Der erste Pfannkuchendrucker der Welt hat in einer Crowdfunding Aktion über 460.000$ eingesammelt. Knapp 2000 Unterstützer wollten so ein Teil haben. Wer hätte das gedacht? (Aber warum auch nicht, bei einem Super Early Bird Price von 149$) Ich finde es eine geniale Idee für Festivals und andere Veranstaltungen, die dann einen Pfannkuchen in Form ihres Logos verkaufen können.

3.
RESTLOS GLÜCKLICH – So heißt ein geplantes Restaurant in Berlin. Hier sollen Lebensmittel, die normalerweise in der Tonne landen, in Menschenmägen landen. Das erfordert Flexibilität und bedeutet eine Herausforderung für die Köche. Da der Überschuss nicht planbar ist, wird wohl jeden Tag etwas anderes auf der Speisekarte stehen. Ich freue mich schon über Zwillingskarottensalat.

Komische Karotten

Voll der Außenseiter – bisher!

4.
Premium Cola – Eigentlich sollte jeder meiner Blogleser DIESE Firma schon kennen. Premium Cola. Die Macher hatten die Schnauze voll von einer Rezeptänderung an ihrer einst hippen Lieblingscola – nach unerhörten Protesten machten sie „einfach“ ihre eigene. Und sie haben auch eine sehr eigene Art, ihr Unternehmen zu gestalten. „Das Premium-Kollektiv umfasst theoretisch alle, die in irgendeiner Weise beteiligt sind: Hersteller, Spediteure, Händler, Gastronomen und insbesondere auch Konsumenten. Jede/r der/die mal eine Flasche getrunken hat, ist ein Beteiligte/r und kann mitlesen sowie mitreden. Deshalb wollen wir bewusst jede/m die Möglichkeit dazu bieten. Fast.“. Spannend. Mutig. Ein Vorbild für mich!

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