Anders Unternehmen

Ein Blog von Malchus Kern

Autor: Malchus (Seite 1 von 15)

Das Konzept der Teekampagne und 7 Unternehmen, die danach arbeiten

Was ist das Konzept der Teekampagne?

Das Konzept der Teekampagne wurde von Dr. Günter Faltin initiiert. Faltin ist Professor an der Freien Universität Berlin, an welcher er den Arbeitsbereich Entrepreneurship aufbaute. Er wollte seinen Studenten jedoch nicht nur theoretisch erklären, wie ein Unternehmen zu gründen ist. Praktisch wollte er ihnen zeigen, dass seine Theorien auch Hand und Fuß hatten. Daraufhin gründete Faltin die Teekampagne.

Der Kern dieses Konzeptes ist die absolute Reduktion auf das Wesentliche und die Auslagerung der Prozessen an Experten.

– Anfangs hat die Teekampagne nur ein Produkt verkauft.
– Dadurch konnten große Mengen direkt vom Hersteller bezogen werden.
– So kann eine hohe Qualität und Transparenz garantiert werden.
– Dieses Produkt wurde auch in nur einer Verpackungsgröße – einer 1 Kilogramm Großpackung Tee – verkauft.
– Das spart bei Material, Logistik, Prozessen und Transportkosten.
– Prozesse mit hohen Fixkosten verbunden werden ausgelagert.
– All diese Ersparnisse können an den Kunden weitergegeben werden.

Und weil dieser die höchste Qualität zum besten Preis kauft, empfiehlt er das Produkt gerne weiter. Das Marketing übernimmt der Kunde. Auf Wiedersehen Anzeigen, Clips oder Produktproben. Durch den direkten Einkauf beim Hersteller können so auch faire Löhne für Erzeuger garantiert werden, trotz dessen, dass der Kunde den günstigsten Preis zahlt. Das Konzept fusst also auf einer höchst möglichen Effizient, zum Wohle aller. Über die Gründung der Teekampagne und weiterer Unternehmen hat Günter Faltin eines der Standardwerke für Unternehmer geschrieben: Kopf schlägt Kapital*. In diesem Buch erklärt er kurzweilig und für jeden verständlich, wie jeder zum Unternehmer werden kann. Ein absolutes must read! Für einen kurzen Einblick gibt es diesen Beitrag von Entrepreneurship.de.

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Geschäftsidee 082: Online Verzeichnisse aka digitale Einkaufsführer

Low Budget Geschäftsidee: Digitale Einkaufsführer für Online-Kongresse, Abo-Boxen-Versender oder dein Projekt!

Bis vor kurzem waren die meisten Affiliate-Seiten nach dem gleichen Prinzip aufgebaut – dem Produktvergleich. Doch die meisten dieser Tests waren Fake. Zusammengefasste Produktbewertungen von amazon, abgeschriebene Tests von Stiftung Warentest oder Fantasie Beschreibungen. Im schlimmsten Fall ist das beste Produkt eben jenes, für welches die höchste Provision ausgezahlt wird. Diesem bunten Treiben wurde von Verbraucherverbänden ein Riegel vorgeschrieben. Fake-Test-Seiten gehören größtenteils der Vergangenheit an. Auch den Schnäppchenportalen wie MyDealz wurde von Seitens amazon gekündigt. Doch Affiliate-Seiten sind weiterhin eine gute Möglichkeit, Ideen einfach zu testen und mit kleinem Budget ein Business aufzubauen. Einige Nischen für Infoseiten haben wir in unserem Artikel “Profitable Nischenseiten finden & aufbauen” zusammengefasst.

Heute möchte wir dir noch eine weitere Art Affiliate-Seite vorstellen: das Online-Verzeichnis. Man könnte es auch digitalen Einkaufsführer nennen. Denn das Ziel dabei ist es, das Angebot einer Nische gebündelt und mit allen wichtigen Infos für den Besucher zusammen zu fassen. Dabei ist das Ziel nicht, möglichst viele Produkte zu verkaufen. Es müssen keine Verkaufstexte geschrieben werden und auch kein Produkt besonders in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn die Kunden kommen sowieso mit der Absicht zu kaufen. Sie wollen sich dabei vor allem über Inhalte, Preise und Konditionen informieren. Und dann kaufen sie ein.

Du kannst dir das noch nicht vorstellen? Dann haben wir zwei Beispiele für dich!

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Geschäftsidee 081: Kala Namak – Salz mit dem Aroma gekochter Eier

Tofu als Rührei, das geht durchaus – mit Kala Namak Salz*. Einem Salz, welches nach Schwefel und somit nach gekochten Eiern schmeckt.

Die meisten Veganer verzichten nicht auf tierisches, weil ihnen das pflanzliche so viel besser schmeckt. Sie möchten schlicht nicht, dass Tiere für ihren Genuss leiden müssen. Auch ein wichtiger Punkt ist für viele, dass unser hoher Fleischkonsum massive Folgen weltweit hat. Der Regenwald in Südamerika wird abgeholzt, damit dort riesige Sojafelder entstehen können. So groß, dass die Unkrautvernichtungsmittel per Flugzeug gespritzt werden. Doch es kommt noch schlimmer. Damit wir unsere Schweinesteaks aus Deutschland genießen können – von Tieren, die kein Tageslicht sehen – müssen diese Tiere ordentlich gemästet werden. Mit dem Soja aus Südamerika. Dabei wird ordentlich Energie verbrannt, nicht nur beim Transport der Ware nach Europa:

Es lässt sich kaum korrekt angeben, wie viel Getreide und anderes Kraftfutter wie Soja für ein Kilogramm Rindfleisch weltweit durchschnittlich aufgewendet wird. Ältere Veröffentlichungen gehen für Industrieländer von 2,6 Kilogramm Getreide aus. Die Angaben in der Literatur zum durchschnittlichen Futtermittelverbrauch variieren stark. Sie hängen von vielen Faktoren ab wie etwa Alter, Rasse, Fütterungsart und Standort. Für Deutschland gibt es Angaben, dass zur Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch 1,7 Kilogramm Kraftfutter erforderlich sind. Dazu werden vor allem Getreide wie Weizen, Mais und Gerste sowie Ölsaaten wie Soja eingesetzt.” (Quelle: Albert Schweitzer Stiftung)

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Geschäftsidee 080: Die Durchschnitts-Abo-Box

Keine bösen Überraschungen: die Durchschnitts-Abo-Box mit Dingen, die wirklich jeder braucht
Eine Geschäftsidee, die es noch nicht gibt!

Aboboxen gibt es wie Sand am Meer. Ob langweilig bis bunte Männersocken*, krummes Gemüse oder Feinkost aus aller Welt*. Das Prinzip der Boxen funktioniert dabei fast immer gleich: möglichst monatlich bekommt der Kunde eine Überraschungs-Themenbox zugesandt. Die Ware darin ist mindestens 15% günstiger als der Preis im Laden, egal ob im Drogerie-, Super-, Bauern- oder Feinkostmarkt. Für den Versender macht das ganze viel Sinn, weil die Inhalte der Box als Werbemittel von den Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Damit wird die Hürde gesenkt, Geld für ein neues Produkt auszuprobieren. Diese Überraschungsboxen sind eine ziemlich coole Idee, machen sie doch meist dem Empfänger eine Freude. Denn wer freut sich schon nicht über eine Box voller Überraschungen? Manch einer nicht, denn … oft verkommen diese Boxen zu einer Ramschkiste. Egal ob es der fünfte Energy Drink in Folge ist, schon wieder Knäckebrot oder ein Produkt, welches schon seit Jahren auf dem Markt ist. Dann reicht es schon, wenn nur ein Produkt nicht gefällt, um den Preisvorteil wieder ad acta zu legen. In Facebook Gruppen tauschen sich die Kunden darüber aus und machen ihrem Ärger ordentlich Luft. So kann man sich die Insolvenzen der Aboboxen-Versender auch schon fast im Abo bestellen …

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Geschäftsmodell 079: Rauchmelder als Designer-Accessoire

Designer-Rauchmelder als stylische Lebensretter

Rauchmelder braucht jeder. Als kleine Lebensretter sind sie unabdingbar und sollten in erster Linie an ihrer Funktionalität gemessen werden. Lange Batterielaufzeit, lauter Ton, keine nervigen LED Lichter, … Am besten soll er sich auch gut an die Gestaltung eines Zimmers einfügen. Aber an mancher Decke sind solche Plastik-Rauchmelder einfach hässlich. Dabei könnte so ein Rauchmelder durchaus als stylisches Accessoire in einer Wohnung dienen. Das haben sich auch manch findige Geschäftsmänner gedacht. So zum Beispiel das finnische Unternehmen Helsinki Jalo. Die Rauchmelder dieses Unternehmens sind teils schlicht gestaltet, fügen sich dabei aber durch die runde Form sanft in den Raum ein. Doch es geht auch spannender. Das Modell Lento* sieht aus wie eine große Motte. Durch eine Musterung hat diese Motte dann vielmehr eine Tarnfarbe als das herausstechende weiß der meisten anderen Rauchmelder. Gerade Tiere scheinen als Rauchmelder-Design besonders beliebt zu sein. Das Amsterdamer Designlabel Flow hat es mit Rose der Eule, Gustaf dem Affen* und einem Vogelhäuschen bereits in eine große deutsche Drogeriekette geschafft. Und damit auch in deutsche Kinderzimmer. Warum auch langweilig, wenn es auch etwas cooler geht?

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Geschäftsidee 078: Urheberrechtsverletzungen von Bildern einfach verfolgen

Urheberrechtsverletzungen verfolgen lassen, einfach und freundlich von Lapixa

Ich bin selbst Fotograf* und verwende eine Vielzahl meiner Bilder online, ob auf anders-unternehmen, Yes! We Can Farm oder für das Clean-Energy-Project. Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, wie oft meine Bilder ohne Lizenz auf anderen Webseiten verwendet wurden. Dann habe ich spaßeshalber mal eine Auswahl an Bildern, die ich nicht über Stock-Agenturen verkaufe, auf der Webseite Lapixa hochgeladen. Diese durchsucht das Web nach gleichen Bildern. Einige hundert “Matches” wurden dabei gefunden. Besonders Produktbildern werden gerne ohne Lizenz verwendet, denn viele Händler haben keine Lust, das Geld für professionelle Bilder in die Hand zu nehmen. Stattdessen nutzen sie Bilder, die sie über eine Google Suche finden. Ich habe kein Problem damit, wenn jemand eines meiner Bilder verwenden möchte. Wenn er damit jedoch Geld verdient, dann möchte ich auch entlohnt werden.

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