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Innovative Geschäftsideen von und für Existenzgründer

Schlagwort: Weltproblem (Seite 2 von 3)

Geschäftsideen 066: 16 StartUps rund um das schwarze Gold – Kaffeesatz

Kaffee macht müde Menschen wach! Was übrig bleibt, sind riesige Mengen an Kaffeesatz (coffee grounds). Manch einen machen diese Mengen kreativ. Manch einen auch reich. Hier kommen 16 Geschäftsideen rund um das, was vom schwarzen Gold übrig bleibt – der Kaffeesatz:

1.
Kaffeetassen – Wenn Bekannte mich nach einer Nische fragen, dann sage ich immer zuerst: Müll. Denn wir haben ein riesiges Problem. Was werden wir mit all dem Abfall, den unsere alten Smartphones, Plastiktüten & Kaffeekapseln verursachen, nur machen? Um das “Problem” des kalten Kaffees kümmern sich mittlerweile einige Unternehmen. So auch der Produktdesigner Julian Lechner aus Berlin. Er verarbeitet den Stoff zu neuen, haltbaren Produkten. kaffeeForm formt aus recyceltem Kaffeeabfall und nachwachsenden Rohstoffen Espresso- und Capuccinotassen. Diese werden stilvoll in einem Kaffeebeutel ausgeliefert. Neu im Angebot sind auch die Coffee to go “Weducer” Becher. Ziemlich cool finden wir (weswegen wir schon vor längerem darüber berichtet haben)!

Kaffeebecher aus recyceltem Kaffeesatz

Bild Quelle: Kaffeeform

2.
Bio-Kraftstoffe – eine Großstadt wie London ist für ein Unternehmen wie Bio-Bean geradezu prädestiniert. Hier gibt es einen unglaublichen Verkehr und einen genauso unglaublichen Verbrauch an Kaffee. Das bedeutet viel Kaffeesatz. Dieser wird bei Cafés, Restaurants und anderen Großverbrauchern abgeholt, die sich damit Entsorgungsgebühren sparen. Anschließend werden diese Abfälle von Bio-Bean zu Pellets und größeren, brennbaren Scheiten verarbeitet. So macht der Kaffee morgens müde Menschen munter und hält sie nachts warm. Über weitere, große Pläne, den Abfall auch zu Bio-Kraftstoff zu verarbeiten, hat “Die Welt” bereits 2014 berichtet. Dann bewegt das Koffein nicht nur unsere müden Köpfe, sondern auch Londons Busse und Taxen.

Alles alter Kaffee, dieser Biokraftstoff

© bio-bean limited

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Geschäftsidee 061: Mobile, autarke Solarcontainer für Afrika

Solarcontainer für Afrika von Africa GreenTec

Rund 1,2 Milliarden Menschen leben ohne Elektrizität. Sieben der zehn energieärmsten Länder liegen in Afrika, listet der „Global Tracking Framework“-­Report der Weltbank auf, wie die Heinrich Böll Stiftung schreibt. Energiearmut hat katastrophale Folgen; Krankenhäuser ohne Kühlung, Schulen ohne Licht, Computer oder Internet, geheizt wird mit Holz, Dung oder Kerosin. Mit mobilen Solarkraftwerken möchte Thorsten Schreiber, Gründer von Africa GreenTec, dies ändern.

Thorsten Schreiber hat gerade eine Audienz bei der First Lady Malis, Aminata Maiga Keita, hinter sich. Zuvor war er bei den deutschen Botschaften in Mali und Niger gewesen, seit zwei Wochen fährt er bereits durch Afrika. Er wirbt für seine Lösung für nachhaltige Entwicklung in Afrika. Thorsten Schreiber ist Mitgründer des Sozialunternehmens Africa GreenTec, welches in mittlerweile fünf Dörfern Afrikas, die zuvor größtenteils keinerlei Stromversorgung hatten, mobile Solarkraftwerke installiert hat.

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Geschäftsidee 053: Grillkohle aus Olivenkerntrester

Grillkohle Briketts aus Olivenkerntrester von OlioBric

Manche Menschen grillen Grillen, andere Oliven. Was fast immer gegrillt wird – und nicht zu wenig – ist Holz in Form von Grillkohle. Bei OlioBric liegen die Oliven jedoch nicht auf, sondern unter dem Grill. Denn OlioBric stellt “voll ökologische” Grillkohle-Briketts aus Olivenkernen* her! Bei der Herstellung von Olivenöl fallen enorm viele Kerne ab, Trester genannt. Diese wandern im Normalfall auf den Kompost oder werden als Dünger in der Landwirtschaft verwendet. Dabei ist deren Potential groß.  So schreibt OlioBric über die Verwendung: “Bevor wir ihn zu Asche, Staub und Dünger werden lassen und ihn der Natur wieder zuführen, brennen wir vorher noch Kalkstein damit aus. Aus dem ausgebrannten Kalk entsteht in gemahlener Form Dünger für die Landwirtschaft und mit Wasser versetzt haben wir die weiße Farbe für den isolierenden Anstrich der Häuser in Griechenland. Beim Ausbrennen der Kalksteine entsteht verkoktes Material. Unser sogenanntes Vorprodukt. Dieses mischen wir mit 15% veganer Stärke und Wasser und pressen daraus unsere OlioBrics.”

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Geschäftsidee 046: Kaffeetassen aus Kaffeesatz – Kaffeeform

Espresso- & Cappucinotassen aus altem Berliner Kaffeesatz gibt’s bei kaffeeForm

Wenn Bekannte mich nach einer Nische fragen, dann sage ich immer zuerst: Müll. Denn wir haben ein riesiges Problem. Was werden wir mit all dem Abfall, den unsere alten Smartphones, Plastiktüten & Kaffeekapseln verursachen, nur machen? Um das “Problem” des kalten Kaffees kümmern sich mittlerweile einige Unternehmen. Manche züchten darauf Pilze. Andere, wie der Produktdesigner Julian Lechner aus Berlin, verarbeiten den Stoff zu neuen, haltbaren Produkten. kaffeeForm formt aus recyceltem Kaffeeabfall und nachwachsenden Rohstoffen Espresso- und Capuccinotassen. Diese werden stilvoll in einem Kaffeebeutel ausgeliefert. Mehr dazu in den Videos.

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Geschäftsidee 021: Bananenketchup von Rubies in the Rubble

Bananenketchup von Rubies in the Rubble

Was tun mit überreifen Bananen, die jeden Tag Palettenweise in den Müll wandern? Bananenketchup! Oder alternativ Bananenbrot, wie von Be Bananas

Auch wenn die Reifung der Bananen gut geplant: Der Absatz ist kaum zu planen, weswegen nach der Devise „Lieber zu viel als zu wenig“ gehandelt wird. Denn natürlich möchte der Kunde zu jedem Zeitpunkt Bananen im Supermarkt kaufen können, daher werden gewisse Übermengen vom Großhandel mit in den Preis einkalkuliert, ganz egal ob Bio oder konventionell. Spätestens beim „Groß-“Großhandel gibt es also Übermengen. Riesige Übermengen – oft mehrere Paletten am Tag, nur bei kleinen Großhändlern!

Mehr coole StartUps, die gegen Lebensmittelverschwendung kämpfen, gibt es im Yes! We Can Farm Artikel “Diese 10 StartUps retten Lebensmittel vor der Tonne

Zum Online-Shop von Rubies In The Rubble

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Geschäftsidee 016: Second Hand Bühnenmaterial, Requisiten und Bühnenbilder

Ist das Kunst oder kann das weg? Second Hand Bühnenmaterial, Requisiten und Bühnenbilder zu Verkaufen & Verleihen von Hanseatische Materialverwaltung

Im Mai 2013 eröffnete im Hamburger Oberhafen eine in dieser Form europaweit einmalige Institution: die Hanseatische Materialverwaltung (HMV). Die Hanseatische Materialverwaltung ist ein gemeinnütziger Fundus. Hier erhalten Hamburger
Kultureinrichtungen, Künstler, Universitäten, Schulen, Kindergärten und Vereine die Materialien, Ideen und Inspiration für die Realisierung ihrer sozialen, ökologischen und kreativen Projekte.

Nach jedem Filmdreh, jedem Event, nach jeder Messe werden in Hamburg – abgesehen von tatsächlichem Müll – täglich unfassbar große Mengen verschiedenster Materialien in Containern entsorgt. Jedem, der in dieser Branche arbeitet, ist klar, daß diese Verfahrensweise viel Geld kostet, der Umwelt schadet und definitiv unsinnig ist. Denn gleichzeitig gibt es den dringenden Bedarf an genau diesen Materialien für verschiedenste Kreativitäten wie Bühnenbilder für Schulen, temporäre Architekturen, materialorientierte Berufsförderung, Kunstfilmkulissen, Baumhäuser für Kindergärten und unzählige weitere Projekte.

Die HMV sammelt die anfallenden Materialien & Gegenstände in einem zentralen Lager und erschafft dadurch einen offenen Fundus, durch den neue Ideen realisiert werden können.

Ein Beispiel:
Das Schauspielhaus Hamburg räumt sein Kulissenlager. Barocke Bühnenelemente aus Styropor müssen aktuellen Kulissen Platz machen. Statt alles in einem Container zu entsorgen, bringt man die Gegenstände in die HMV und sie werden dort unserer schönen Halle ausgestellt. Eine Schultheatergruppe, die gerade ein Weihnachtsstück plant, kommt zu uns und kann sich
aus diesen alten Ornamentteilen für wenig Geld eine schöne Kulisse zaubern

Zur Webseite der Hanseatischen Materialverwaltung

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