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Innovative Geschäftsideen von und für Existenzgründer

Schlagwort: Vegan (Seite 2 von 5)

Geschäftsidee 086: Bio-veganer Anbau von Obst und Gemüse

Vegane Äpfel – so was gibt’s nicht! Nein, das stimmt. Aber schon fast!

Der Anbau von Obst und Gemüse ist auch ohne tierischen Dünger möglich ist. Das zeigt der Anfang 2017 gegründete Verband “BIO.VEG.AN.” für bio-veganen Anbau.

Bio-vegane Äpfel, Orangen und Kürbisse

Vegane Äpfel, Orangen oder Kürbisse? Das gibt es nicht! Natürlich haben auch “normale”, biologisch angebaute Früchte keine tierischen Bestandteile. Und doch wird es bald Äpfel, Orangen, Kürbisse und weitere Obst und Gemüsesorten “vegan” in deutschen Supermärkten zu kaufen geben. Der Grund: der Anfang 2017 gegründete Anbauverband “BIO.VEG.AN.” zertifiziert Betriebe, die sich verpflichten, keinen tierischen Dünger zu verwenden. Denn auch dafür müssen Tiere leiden. Was auf den ersten Blick wie ein Marketing-Gag klingt, macht durchaus Sinn. Denn die derzeitige Produktion und der Konsum von Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs hat gravierende negative Effekten. Ob für Umwelt (Verunreinigung von Gewässern), Klima (Treibhausgasemissionen), Gesundheit (Fleischkonsum erhöht Risiko von Herzinfarkten) oder soziale Gerechtigkeit (Billigfleisch zerstört Lebensgrundlagen in Afrika).

Es gibt nicht nur vegane Äpfel - auch Kürbisse

Gleich zwei mal innovativ: die Kürbisschorle von Georg Thalhammer. Aus bio-veganem Anbau (in Kürze) und ein spannendes Getränk!

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Geschäftsidee 081: Kala Namak – Salz mit dem Aroma gekochter Eier

Tofu als Rührei, das geht durchaus – mit Kala Namak Salz*. Einem Salz, welches nach Schwefel und somit nach gekochten Eiern schmeckt.

Die meisten Veganer verzichten nicht auf tierisches, weil ihnen das pflanzliche so viel besser schmeckt. Sie möchten schlicht nicht, dass Tiere für ihren Genuss leiden müssen. Auch ein wichtiger Punkt ist für viele, dass unser hoher Fleischkonsum massive Folgen weltweit hat. Der Regenwald in Südamerika wird abgeholzt, damit dort riesige Sojafelder entstehen können. So groß, dass die Unkrautvernichtungsmittel per Flugzeug gespritzt werden. Doch es kommt noch schlimmer. Damit wir unsere Schweinesteaks aus Deutschland genießen können – von Tieren, die kein Tageslicht sehen – müssen diese Tiere ordentlich gemästet werden. Mit dem Soja aus Südamerika. Dabei wird ordentlich Energie verbrannt, nicht nur beim Transport der Ware nach Europa:

Es lässt sich kaum korrekt angeben, wie viel Getreide und anderes Kraftfutter wie Soja für ein Kilogramm Rindfleisch weltweit durchschnittlich aufgewendet wird. Ältere Veröffentlichungen gehen für Industrieländer von 2,6 Kilogramm Getreide aus. Die Angaben in der Literatur zum durchschnittlichen Futtermittelverbrauch variieren stark. Sie hängen von vielen Faktoren ab wie etwa Alter, Rasse, Fütterungsart und Standort. Für Deutschland gibt es Angaben, dass zur Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch 1,7 Kilogramm Kraftfutter erforderlich sind. Dazu werden vor allem Getreide wie Weizen, Mais und Gerste sowie Ölsaaten wie Soja eingesetzt.” (Quelle: Albert Schweitzer Stiftung)

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Geschäftsideen 072: Was 17 StartUps international mit Fruchtfleisch anstellen

Fruchtfleisch als Rohstoff ist vielseitig einsetzbar. Und Fruchtfleisch ist in enormen Mengen günstig verfügbar. Denn in Produktion und Handel fällt Fruchtfleisch oft als Rest an. Ob Orangenschalen in der Saftproduktion, Kaffeekirschen für Kaffeebohnen oder Jackfruits in Sri Lanka, die – wegen des schlechten Images – kaum einer essen möchte. Ist das Rohstoff oder Müll? Generell bin ich bin davon überzeugt, dass wir uns in Zukunft noch viel mehr mit unserem Müll beschäftigen werden. Denn Müll ist ein spannender und besonderer Rohstoff und so wie wir damit aktuell umgehen, kann es nicht weiter gehen. Als Verbraucher zahlen wir dafür, unseren Müll entsorgen zu lassen. Als Unternehmer können wir diesen Müll als hochwertiges Produkt neu verkaufen.

„Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig uneffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt tausende Blüten und Früchte hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung.“

Michael Braungart: zitiert in Berliner Zeitung

17 Unternehmen, die Fruchtfleisch & Schalen zu spannenden Produkten verarbeiten

1.
Kaffeemehl – jedes Jahr landen allein Deutschland 20 Millionen Tonnen Kaffeesatz im Müll. Über die schier unendlichem Möglichkeiten, diesen Kaffeesatz als Grundlage für Produkte zu verwenden, haben wir bereits im Artikel “16 StartUps rund um das schwarze Gold: Kaffeesatz” geschrieben. Doch bereits bevor wir unseren Kaffee trinken gibt es Abfälle in der Produktion – und zwar nicht unerhebliche! Denn zunächst muss das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche von den Kaffeebohnen entfernt werden. Und aus diesen Kaffeekirschen lassen sich – natürlich – Produkte erzeugen. So zum Beispiel Kaffeemehl. Dabei handelt es sich um getrocknetes und gemahlenes Fruchtfleisch von Kaffeekirschen. In den USA wird Kaffeemehl bereits als die glutenfreie Alternative zu Weizenmehl angepriesen. Und, wie zu erwarten, ist das ganze natürlich auch ein absolutes Superfood, denn Kaffeemehl enthält ganz viel Eisen, Kalium und Protein. Dafür ganz wenig Fett und weniger Koffein als Kaffee. Yes! Besonders eignet sich das Mehl zum backen von Desserts. Der Geschmack ist süßlich-fruchtig und harmoniert besonders gut mit Schokokuchen. Das beste an der Geschichte: das Kaffeemehl der CF Global Holdings, Inc.  gibt’s bisher in Deutschland nicht zu kaufen. Die Chance, eine Geschäftsidee umzusetzen, die es in Deutschland noch nicht gibt. Doch ganz einfach ist das nicht – denn die EU hat den Verkauf von Kaffeekirschen vorerst gestoppt. Das bringt auch unsere nächsten StartUps in die Schwierigkeiten…

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Geschäftsidee 058: Herzhafter Snackriegel ohne Fleisch

Herzhafte Snackriegel mit internationalem Flair von PaPicante

Alle zwei Stunden habe ich Hunger. Ich kann es nicht ändern. Ich kann so viel essen wie ich will, ich brauche spätestens nach zwei Stunden einen Snack. Aber was? Gesund soll es sein, leicht zu essen, keinen Dreck im Büro machen und nicht immer süß. Klar, Bananenmilch schmeckt gut, ist aber für eine Reise auch nicht so super. Ein Müsliriegel wäre super – nur halt ohne Müsli. Das gibt’s, aber meistens mit Fleisch. Vor Kurzem bin ich, mehr per Zufall, auf PaPicante gestoßen. PaPicante stellt herzhafte “Müsliriegel” her. Mit Fleisch(aroma), Käse(aroma) oder vegan. Was mir besonders gefällt, ist der internationale Flair. Aktuell gibt es den American Style, den Medittereanean und den Asian Style. Alle enthalten besonders viel Protein, da die Hauptzutat aus Erbsenproteincrisps besteht. Danach folgen Chicoréefaserwurzeln, Erdnüsse oder Mandeln, gepuffter Quinoa, Sonnenblumenkerne und verschieden Zutaten wie getrocknete Tomaten, Sesam, getrocknete Mango und Gewürze wie Zwiebeln, Rosmarin oder Thymian. Eine ziemlich feine Sache. Was den Appetit jedoch etwas trübt, ist der hohe Zuckergehalt, dabei soll der Snack doch herzhaft sein. Mit über 25g Zucker pro 100g Snack ist das ganze dann doch wieder eine süße Belohnung. Schmecken tut’s bestimmt dennoch!

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Geschäftsidee 057: Schokolade mit extra viel Protein

Proteinschokolade – vegan, fair, nachhaltig – von PumpinPanda

Schokolade hilft immer! Nur ob das sinnvoll ist, nach dem Sport? Jein… natürlich will man eine kleine Belohnung. Aber die sollte natürlich gut für den Körper sein und nicht voller Kohlenhydrate, Fett & Zucker. Es muss also etwas anderes her. Auf den Trichter sind auch schon einige Unternehmen gekommen, nicht zuletzt durch Pitches von StartUps wie IWICE bei “2 Minuten 2 Millionen”.  Okay, doch wie finde ich nun heraus, welcher Protein-Snack wirklich das richtige für mich ist? Die Auswahl an den eiweißreichen “Betthupferln” ist enorm, von Protein Pudding* zu  Protein Müsli (bio)*, Protein Brownie Backmischungen*, Protein Schokocreme “Queenella”* über mit Eiweiß angereichterte Kaffeegetränke*, klassische Proteinriegel mit Erdnussgeschmack und Protein Flapjacks* und der ultimativen Lösung für den Fleischhunger: gefriergetrocknete SnackInsekten* zum selber würzen / versüßen. Da würde man sich denken, dass der Markt bedient sein sollte. Das sieht das StartUp PumpinPanda aus Düsseldorf wohl anders, ansonsten würde die Gründer wohl kaum noch eine “Protein Choc” Schokolade auf den Markt werfen. Die ist nicht nur mit 21% Eiweiß gefüttert, sondern auch aus fair gehandeltem Kakao und nett zu den Kühen, denn sie kommt, vegan wie sie ist, ohne Kuhmilch aus. Wichtig ist den Machern auch, ohne raffinierten Zucker auszukommen. Raffiniert sind sie selber, denn sie haben sich zwei andere Süßungsmittel ausgedacht – es soll ja eine süße Belohnung sein. Kokosblütenzucker und Reissirup kommen hier zum Einsatz. Welcher Snack nun der richtige für nach dem Sport ist, entscheidet der Geschmack. Und der ist nunmal bei jedem verschieden. Bleibt also nur, sich durch das große Angebot auszuprobieren. Und nachdem es den Snack nur nach dem Sport gibt, müssen wir jetzt wohl vieeeele sportliche Einheiten durchführen 😉

PS: Ein Blick auf die Zutatenlisten lohnt sich. Nur weil “Protein” draufsteht bedeutet das nicht, dass die Süßigkeit wirklich sinnvoll als Belohnung ist. Und bitte auch auf Zusatzstoffe und so was achten. Ich finde, PumpinPanda macht das ziemlich gut. Guter Genuss mit guten Zutaten (teils Bio). Schöne Geschäftsidee. Und eine viel hübschere Verpackung als die meisten anderen mit Protein angereichteren Lebensmittel. Dann braucht es auch keine Pancake-Fertigmischungen*!

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Geschäftsidee 052: Herrmann Fleischlos – Schnitzel aus Pilzen

Schnitzel aus Pilzen von Herrmann Fleischlos

Die meisten Vegetarier essen kein Fleisch, weil sie keine Tiere töten möchten – gut verständlich. Dennoch fällt es ihnen oft schwer, auf ein Schnitzel, eine Bratwurst oder einen herrlich, herzhaft duftenden Döner zu verzichten – auch gut verständlich. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Unternehmen auf dem Markt, die Fleischersatzprodukte herstellen. Seitan (kann man übrigens auch lecker selber herstellen*), Tofu*, Lupinenschnitzel, Sojasteaks*, fast immer sind sie aus Getreide oder Hülsenfrüchten. Ob Salami aus Tofu, vegane Currywurst oder ein Virgina Steak, es gibt alles, was das vegetarisch-vegane Herz begehrt. Ob das gesund ist, darüber streiten sich die Geister. Etwas innovativer zeigt sich das Unternehmen “Neuburger Fleischlos GmbH”. Unter der Marke “Herrmann Fleischlos” verkauft es Fleischersatzprodukte, die aus Austernpilzen und Kräuterseitlingen gefertigt werden. Bewusst wird dabei auf Zusatzstoffe verzichtet und Wert auf Zutaten aus biologischer Produktion gelegt. Das vegetarische Gyros kommt mit wenig Zutaten aus: Kräuterseitling 72 %, Rapsöl, gekochter Reis, getrocknetes Hühnereieiweiß, Gewürze, Salz, Zucker, Knoblauch. Weiter gibt es fleischlose Bratstreifen, Käsebratwurst und Rostbratwürstchen. Ich würde mal sagen: auf nach Deutschland damit!

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