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Innovative Geschäftsideen von und für Existenzgründer

Schlagwort: Trend (Seite 1 von 7)

Geschäftsidee 101: Airbnb für Tiny Houses – Try It Tiny

Wir möchten heute auf ein neues und spannendes Startup eingehen – Try It Tiny. Hierbei handelt es sich um kleine mobile Häuser zum mieten – komplett fertig gebaut und ausgestattet. Heute hat das globale Phänomen der winzigen Häuschen das Interesse zahlreicher Menschen in ganz Nordamerika geweckt. Doch wer steckt hinter dieser Geschäftsidee? Wer hat das Ganze auf die Beine gestellt und mit welchen Hintergrundgedanken?

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Wer steckt hinter dem Startup?

Maggie Daniels ist die Geschäftsführerin und Gründerin von Try It Tiny. Ihre Idee begann mit ihrem Engagement, anderen kleinen Hausbesitzern zu helfen, die auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück und Eigenheim waren. Ob nun für einen kurzen oder langfristigen Ausenthalt – Maggie Daniels und ihr Team sind bestrebt, so viele Optionen wie nur möglich anzubieten. Anhand dieser Vorgehensweise möchte sie auch kleinere Hausenthusiasten davon begeistern und ihnen die Möglichkeit bieten, das Leben im „eigenen“ Haus auszuprobieren, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Das Abenteuer “Tiny House” lässt sich damit risikofrei ausprobieren.

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Orangen & Zitronen direkt beim Erzeuger bestellen – die Shopübersicht

Frische Zitrusfrüchte direkt beim Erzeuger bestellen, heute ist das über das Internet ohne Probleme möglich. Unsere Shopübersicht fasst die wichtigsten Daten für dich zusammen: Produktauswahl, Anbaumethode (Biologisch mit Siegel, Natürlich ohne Siegel oder Konventionell sowie ob die Früchte nach der Ernte chemisch behandelt wurden), Standort des Erzeugers, Mindestbestellwert, Versandkosten, Zahlungsmöglichkeiten und natürlich den Preis.

Nun ist es wieder soweit und wir können die ersten frischen Orangen aus Südeuropa genießen können. In Discountern und Supermärkten wird wieder ein Preiskampf darum geführt, wer die günstigsten Zitrusfrüchte anbieten kann. Am schlechtesten kommen dabei die Erzeuger weg. Zwei Brüder aus Spanien haben es sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Ihre kleine Revolution der Landwirtschaft nennen Gabriel und Gonzalo selbstbewusst “Landwirtschaft 2.0”.

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Während ihrer Auslandssemester merkten die beiden, wie schlecht der Geschmack der Orangenfrüchte außerhalb ihrer Heimat Spanien war. Nach Ihrer Rückkehr nach Spanien entschlossen sich die beiden, die Orangenplantage ihres Großvaters neu aufblühen zu lassen, deren Zustand sich zu diesem Zeitpunkt ständig verschlechterte. Keine einfache Aufgabe zu Zeiten, in denen der Großhandel nur 15 Cent pro Kilogramm auszahlt. Sie mussten sich etwas Neues überlegen. Gabriel und Gonzalo, damals 27 und 24 Jahre alt, hatten sich zunächst für Wege fernab von der Landwirtschaft entschieden. Der Ältere studierte im Fachbereich des industriellen Designs und der Jüngere Logistik. Mit diesem Wissen gründeten die beiden einen Orangenversand mit dem Namen “Naranjas del Carmen” und brachten mit wenig Geld, aber viel Elan und Herz die Plantage wieder auf Vordermann. Dass die Orangen per Paket versandt werden, hat nicht nur den Vorteil, dass Zwischenhändler umgangen werden und somit mehr Geld bei den Brüdern als Erzeuger ankommt, es bedeutet auch, dass die Ware so frisch wie möglich beim Kunden landet und ihr Dasein nicht in kühlen Lagerhäusern verbringt.

Doch die beiden benötigten mehr Kapital, um ihren Betrieb weiter auszubauen. Sie entschlossen sich, Bäume zur “Adoption” anzubieten und nannten das ganze “Crowdfarming”. Wer einen Baum adoptiert, zahlt im ersten Jahr 80€ und in den darauf folgenden 60€ pro Jahr und erhält dafür mindestens 80kg Orangen von “seinem” Baum. Diese können flexibel geliefert werden, es müssen dann nur noch die Versandkosten pro Paket gezahlt werden. Die große Menge schreckte die Kunden nicht ab, sie schlossen sich zu Einkaufsgemeinschaften zusammen und wurden immer mehr. In nur einem Monat konnten durch solche Patenschaften über 300 Bäume gepflanzt werden. Die Úrculo Brüder haben daraus gelernt – und bieten nun auch Bienenstöcke zur “Adoption” an. Als Ernte gibt es natürlich Orangenblütenhonig!

Nicht nur Gabriel und Gonzalo haben sich entschieden, ihre Orangen, Clementinen und Zitronen direkt an uns Endverbraucher zu verkaufen. Auch einige andere Landwirte bringen ihre leckere Ernte direkt per Paket zu uns nach Hause.

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Geschäftsidee 099: 8-Bit-Pixel Unterhosen – Pixel Panties

Maison Pixel – Pixel Unterwäsche für Retro Fans & Gaming Nerds

Wer auf der Suche nach einem ungewöhnlichen Geschenk für seine Freundin ist, sollte dem neuem Trend nachgehen: Wie wäre es mit sexy Retro-Pixel-Unterwäsche im 8-Bit Design? Ja, ihr habt richtig gehört. Zwei Designer aus Lissabon haben den neuen Mode Hype nach einer ausgiebigen Gaming-Session ins Leben gerufen. Wir verraten dir, wer hinter dieser ungewöhnlichen Retro-Idee steckt.

Vom Gaming-Abend zur Retro Unterwäsche

Für jeden, der schon immer seine Leidenschaft zum Spielen in seine Kleidung miteinfließen lassen wollte, haben zwei leidenschaftliche Gaming Nerds und Designer eine Lösung gefunden.

Die beiden Designer Sebastiao Teixeira und Cesaria Martins aus Portugal, Lissabon haben die retro-inspirierte Damenunterwäsche mit dem Design von Computerpixeln, genannt Pixel Unterwäsche entworfen.

Den Start ihrer Geschäftsidee machten die beiden Gründer von Maison Pixel im Jahre 2015 über Indiegogo, denn hierüber haben sie die ersten Pixel Panties finanziert. Für 18 Euro konnten Fans die Kampagne unterstützen und erhielten dafür im Gegenzug ein Paar der Retro Pixel Höschen. Insgesamt haben die beiden Gründer rund 14.000 Dollar gesammelt, sodass sie zeitnah mit der Produktion ihrer neuen Dessous-Idee starten konnten.

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Geschäftsidee 097: Die einfachste Balkonbepflanzung der Welt

BLUMIXX – Blumen-Arrangements für den Balkon per Paket

Ein bunt bepflanzter Balkon, farbenfrohe Blumen und ein sattes Grün – All das gelingt nicht ohne sich dabei die Hände schmutzig zu machen, oder? Genau das war die Idee des Hannoveraner Startups BLUMIXX. Es verkauft fertig bepflanzte Blumenkasteneinsätze im Internet und liefert diese via Paket aus. Alle Pflanzen-Arrangements werden auf den jeweiligen Standort abgestimmt und jahreszeitbezogen mit geeigneten Pflanzen bepflanzt. Doch wer steckt hinter dem Konzept? Das heutige Gründerteam besteht aus Sarah Poneß, Martyna Vaskevisiute, David, Heinrich Gräbig und Jan Fendel. Allesamt sind sie in ihrer Freizeit leidenschaftliche Hobbygärtner.

Von der Studenten-WG zum Startup BLUMIXX

Zu Beginn bestand das Team nur aus Heinrich Gräbig und Jan Fendel. Die Idee der beiden Gründer entstand aus einem Bedürfnis heraus, welches sie selbst nicht befriedigen konnten. Sie hatten einen großen, aber dennoch wenig einladenden Balkon in ihrer kleinen Studenten-WG. Diesen wollten die Gründer des Startups begrünen und farbenfroher gestalten. Sie hatten aber zu keiner Zeit mit dem hohen Aufwand gerechnet, der mit dem Besorgen der Blumen, Erde und der passenden Blumenkästen verbunden war. Hinzu kamen Fragen über Fragen – Welche Pflanzen wachsen überhaupt auf einem sonnigen oder schattigen Balkon? Auch der Platzumfang für das Bepflanzen der Kästen stellte für das Gründerteam ein großes Problem dar. Gräbig und Fendel kamen letztendlich zum Entschluss, dass das einfacher zu lösen sein muss. Sie suchten also über einen langen Zeitraum nach einer passenden Lösung. So richtig fündig wurden die beiden aber erstmal nicht. Da sich die Gründer zu dieser Zeit in einem Entrepreneurship-Studium befanden, machten sie aus ihrem Vorhaben ein kleines Studienprojekt.

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Investieren in europäische Food-StartUps – Crowdinvest (April 2018)

Was ist Crowdinvesting? Wikipedia beschreibt das ganze schön und knackig:

Crowdinvesting ist eine Finanzierungsform, bei der sich zahlreiche Personen (Mikroinvestoren, Investoren, Anleger) mit typischerweise eher geringen Geldbeträgen über das Internet an zumeist jungen Unternehmen (Start-ups) beteiligen, in den meisten Fällen über stille Beteiligungen, Genussrechte oder partiarische Darlehen. Der Anreiz für den Mikroinvestor liegt darin, auf hohe Rendite zu hoffen. Das Risiko ist beim Crowdinvesting allerdings ebenfalls hoch. Wie bei jeder Kapitalbeteiligung kann der Mikroinvestor seinen Einsatz verlieren, wenn das Unternehmen nicht erfolgreich ist.

Gleichzeitig ist ein solches Investment nicht nur mit der Hoffnung an hohe Rendite verbunden. Es sollte auch der Wunsch dahinterstecken, ein geiles Produkt und junge Gründer zu fördern. Leckere Lebensmittel, (eventuelle) Rendite und mehr Gründerkultur – dafür steht dieser Beitrag!

Hier folgt ein kleiner Überblick über aktuelle Möglichkeiten (April 2018):

Koro –  Online-Handelsplattform für naturbelassene Lebensmittel

  • Gründungsjahr 2012
  • Das Prinzip der Teekampagne wurde von Dr. Günter Faltin initiiert. Faltin ist Professor an der Freien Universität Berlin, an welcher er den Arbeitsbereich Entrepreneurship aufbaute. Er wollte seinen Studenten jedoch nicht nur theoretisch erklären, wie ein Unternehmen zu gründen ist. Praktisch wollte er ihnen zeigen, dass seine Theorien auch Hand und Fuß hatten. Daraufhin gründete Faltin die Teekampagne. Der Kern dieses Konzeptes ist die absolute Reduktion auf das Wesentliche und die Auslagerung der Prozesse an Experten. Durch den Verkauf nur eines Produktes und den Einkauf direkt beim Hersteller, kann eine größstmögliche Qualität und Transparenz gewährleistet werden. Gleichzeitig wird die Ware direkt an den Endkunden verkauft, wodurch ein fairer Preis erzielt werden kann. Es ist durch dieses Prinzip auch möglich, mit einem Fairtrade Preis selbst die Discounter zu unterbieten! Nach mehreren Jahrzehnten ist die Teekampagne sogar Weltmarktführer für Darjeeling-Tee geworden.  Über die Gründung der Teekampagne und weiterer Unternehmen hat Günter Faltin eines der Standardwerke für Unternehmer geschrieben: Kopf schlägt Kapital*. In diesem Buch erklärt er kurzweilig und für jeden verständlich, wie jeder zum Unternehmer werden kann. Ein absolutes must read! Koro arbeitet nach dem gleichen Prinzip: einfache Produkte, große Verpackungsgrößen, Mundpropaganda, hohe Qualität & geringe Kosten. Der große Unterschied: Koro verkauft viele Produkte. Dabei hat sich das Unternehmen auf Trockenprodukte wie Kerne, Trockenfrüchte, Saaten, Getränke und Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert.
  • Schon viele Gründer haben Unternehmen nach einem ähnlichen Konzept erfolgreich aufgebaut. Mehr darüber kannst du in meinem Artikel “Das Konzept der Teekampagne und 7 Unternehmen, die danach arbeiten” lesen.
  • Die Mindesteinlage liegt bei 100 €, das Funding findet auf der deutschen Plattform Companisto* statt.
  • Eine Auszahlung der Einlage würde bei einem Exit des Unternehmens erfolgen. Dies könnte zum Beispiel durch den Mitgesellschafter Social Chain Group (SCG) in 2019 geschehen, da das Unternehmen in diesem Jahr einen Börsengang plant. Aber auch die Übernahme durch einen großen Wettbewerber ist denkbar.
  • Finanzierungsrunden auf Companisto laufen so lange, bis das Maximum erreicht wurde, längstens jedoch 12 Monate.

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Marathon der geilen Geschäftsideen (Teil 2) (50 Ideen für dich)

Wenn du glaubst, dass nur Geschäftsideen etwas taugen, die die Welt verändern, dann liegst du falsch. Hier ist der Beweis (und ein bisschen was verändert doch jede Idee)!

Die ultimative Liste der 50 verrücktesten, coolsten, tollsten und witzigsten Geschäftsideen für das Jahr 2018 – aus der ganzen Welt. Natürlich komplett subjektiv ausgewählt, denn  ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!

Einfach die coolsten & verrücktesten Geschäftideen

Tinder für Mahlzeiten
Mit einem Foodblog hat alles angefangen, wie hätte es auch anders sein können. Aber nicht jeder Foodblog dümpelt ein Jahr vor sich hin, um danach wieder im Nirvana zu verschwinden. FoodGuide ist anders. Und mittlerweile ist aus dem Blog eine App geworden. Die App verbindet, wa zusammen gehört: Essen und Gemeinschaft. Mit der FoodGuide App lässt sich hungrig nach dem nächsten Gericht stöbern – etwas, was in vielen Restaurants fehlt. Viel mehr Lust als die Worte “Veganer Rübli Kuchen” macht wohl ein Bild! Und wenn man dieses Bild dann noch mit seinen Freunden teilen kann, ist die App vollkommen. Und wenn was nicht gefällt? Einfach links wischen. Wie bei Tinder eben. Und den Blog gibt es weiterhin. Und noch viele mehr, denn über die App kann man auch Prominenten “FoodGuides” folgen.

Mini Euro-Paletten als Geschenk, Visitenkartenhalter oder Untersetzer
Manch einer zerbricht sich Tage lang den Kopf darüber, wie er eine innovative Visitenkarte gestalten kann. Für Unternehmen aus der Logistikbranche sind wir auf etwas gestoßen. Die To jel – Mijic GbR aus Oberbayern stellt individuell bedruckbare Mini Euro Paletten im Format 1:10 her. Diese eignen sich neben der Funktion als einzigartige und erinnerungswürdige Visitenkarte auch als Untersetzer, Verpackungsmaterial von Werbegeschenken, zur Anwendung in Miniaturwelten, als Handyhalter und Hingucker für den Schreibtisch. Auf den Fotos sind sie kaum vom Original zu unterscheiden, da der Aufdruck genau wie bei den Großen gefertigt ist. Darüber hinaus ist es möglich, die Paletten mit Adressen und Domains, aber auch mit Panoramen bedrucken zu lassen. Diese könnten sich für Restaurants als Mehrweg-Untersetzer eignen oder als Einladungskarten für Events. Als Visitenkarte wird die Mini-Palette dann wohl eher selten zum Einsatz kommen, der Preis fängt bei 2,19€ (netto) pro Stück an.

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