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Ein Blog von Malchus Kern

Schlagwort: Bio (Seite 1 von 5)

Geschäftsidee 100: Corkbrick – das umweltfreundliche Lego für die Großen

Wer auf der Suche nach außergewöhnlichen Einrichtungsmöglichkeiten ist, hat seit Kurzem eine neue Möglichkeit. Wie wäre es mit einfachen, erschwinglichen und zugleich auch langlebigen Heimlösungen, die nicht einmal grundlegende Montagekenntnisse erfordern? Ein portugiesischer Unternehmer hat vielleicht die Lösung. Gemeinsam mit seiner Tochter das neue Lego-Konzept für Erwachsene auf den Markt gebracht.

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Das neue Lego für Erwachsene – Corkbrick macht’s möglich!

Handwerklich unbegabte Menschen werden es den beiden Gründern von Corkbrick danken. Miguel Reynolds Brandao brachte gemeinsam mit seiner Tochter die innovative Corkbrick Idee auf den Markt. Bevor wir zur eigentlichen Idee der beiden Gründer kommen, möchten wir noch kurz auf die Entstehung von Corkbrick eingehen.

Die erste Verwirklichung der Idee war nicht besonders leicht, denn das nachhaltige Architekturunternehmen Corkbrick Europe musste nach 16 Monaten Forschung und Produktentwicklung einen Crowdfunding-Kampagne starten. Schließlich wurde ein Startkapital für die neue Art der Einrichtung benötigt. Das Investitionsziel lag bei 150.000 Euro, die innerhalb von nur zwei Monaten aufgebracht werden sollten. Die Kampagne konnte glücklicherweise erfolgreich beendet werden, sodass den Entwicklungswünschen der beiden Gründe nichts mehr im Wege stand. Im Jahr 2013 ging es dann an das Eingemachte, neue und innovative Kork-Einrichtungsgegenstände folgten. Jeder der seine Wohnung derartig außergewöhnlich einrichten möchte, sollte einen Blick darauf werfen.

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Orangen & Zitronen direkt beim Erzeuger bestellen – die Shopübersicht

Frische Zitrusfrüchte direkt beim Erzeuger bestellen, heute ist das über das Internet ohne Probleme möglich. Unsere Shopübersicht fasst die wichtigsten Daten für dich zusammen: Produktauswahl, Anbaumethode (Biologisch mit Siegel, Natürlich ohne Siegel oder Konventionell sowie ob die Früchte nach der Ernte chemisch behandelt wurden), Standort des Erzeugers, Mindestbestellwert, Versandkosten, Zahlungsmöglichkeiten und natürlich den Preis.

Nun ist es wieder soweit und wir können die ersten frischen Orangen aus Südeuropa genießen können. In Discountern und Supermärkten wird wieder ein Preiskampf darum geführt, wer die günstigsten Zitrusfrüchte anbieten kann. Am schlechtesten kommen dabei die Erzeuger weg. Zwei Brüder aus Spanien haben es sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Ihre kleine Revolution der Landwirtschaft nennen Gabriel und Gonzalo selbstbewusst “Landwirtschaft 2.0”.

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Während ihrer Auslandssemester merkten die beiden, wie schlecht der Geschmack der Orangenfrüchte außerhalb ihrer Heimat Spanien war. Nach Ihrer Rückkehr nach Spanien entschlossen sich die beiden, die Orangenplantage ihres Großvaters neu aufblühen zu lassen, deren Zustand sich zu diesem Zeitpunkt ständig verschlechterte. Keine einfache Aufgabe zu Zeiten, in denen der Großhandel nur 15 Cent pro Kilogramm auszahlt. Sie mussten sich etwas Neues überlegen. Gabriel und Gonzalo, damals 27 und 24 Jahre alt, hatten sich zunächst für Wege fernab von der Landwirtschaft entschieden. Der Ältere studierte im Fachbereich des industriellen Designs und der Jüngere Logistik. Mit diesem Wissen gründeten die beiden einen Orangenversand mit dem Namen “Naranjas del Carmen” und brachten mit wenig Geld, aber viel Elan und Herz die Plantage wieder auf Vordermann. Dass die Orangen per Paket versandt werden, hat nicht nur den Vorteil, dass Zwischenhändler umgangen werden und somit mehr Geld bei den Brüdern als Erzeuger ankommt, es bedeutet auch, dass die Ware so frisch wie möglich beim Kunden landet und ihr Dasein nicht in kühlen Lagerhäusern verbringt.

Doch die beiden benötigten mehr Kapital, um ihren Betrieb weiter auszubauen. Sie entschlossen sich, Bäume zur “Adoption” anzubieten und nannten das ganze “Crowdfarming”. Wer einen Baum adoptiert, zahlt im ersten Jahr 80€ und in den darauf folgenden 60€ pro Jahr und erhält dafür mindestens 80kg Orangen von “seinem” Baum. Diese können flexibel geliefert werden, es müssen dann nur noch die Versandkosten pro Paket gezahlt werden. Die große Menge schreckte die Kunden nicht ab, sie schlossen sich zu Einkaufsgemeinschaften zusammen und wurden immer mehr. In nur einem Monat konnten durch solche Patenschaften über 300 Bäume gepflanzt werden. Die Úrculo Brüder haben daraus gelernt – und bieten nun auch Bienenstöcke zur “Adoption” an. Als Ernte gibt es natürlich Orangenblütenhonig!

Nicht nur Gabriel und Gonzalo haben sich entschieden, ihre Orangen, Clementinen und Zitronen direkt an uns Endverbraucher zu verkaufen. Auch einige andere Landwirte bringen ihre leckere Ernte direkt per Paket zu uns nach Hause.

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Geschäftsidee 095: Grillkohle aus Mais

Grillkohle aus Mais – Der Umwelt zur Liebe!

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Umweltbewusst grillen? Geht das überhaupt? Na klar – Die BBQ „Maister“ aus der Landeshauptstadt Berlin produzieren saubere Grillkohle aus Maiskolben. Für die beiden Gründer Johannes Musiol und Valentin Schnoor stellt dies eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Holzkohle* dar.

Die beiden haben es sich zum Ziel gemacht, das Grillerlebnis einfacher, sauberer und vor allem umweltfreundlicher zu gestalten. Hierfür haben die zwei leidenschaftlichen Grillliebhaber eine Grillkohle entwickelt, die zu hundert Prozent aus Mais besteht. Dabei verwendet das junge Startup allerdings nicht die kleinen gelben und fertig abgepackten Maiskörner, die wir in jedem Supermarkt zu Gesicht bekommen, sondern sogenannte Maisspindel. Das sind Maiskolben ohne Körner – Diese werden nach der Ernte recht häufig entsorgt. Die Gründer von Maister-BBQ sorgen durch ihre Idee daher nicht nur für ein umweltfreundliches Grillerlebnis, sondern bewahren die vermeintlich schlechten Maiskolben auch vor ihrer Endstation – dem Müllberg!

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Geschäftsidee 094: T-Shirts mit Gefühlen

Nachhaltiger Rohstoff für Bekleidungstextilien

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Naturbewusste Menschen sprechen immer wieder von der herausragenden Bio-Baumwollproduktion. Doch Baumwolle ist nicht gleich Baumwolle. Besonders wichtig bei der Baumwollproduktion nach ökologischem Standard ist es, die komplette Verantwortung für die Umwelt und die Natur zu übernehmen. Denn schließlich ist die Verwendung synthetischer Hilfsmittel hinsichtlich des konventionellen Baumwollanbaus zumeist sehr schädlich für die Umwelt und Natur. Jedes Jahr aufs Neue wird unsere Erde dadurch mit rund 400.000 Tonnen Chemikalien belastet.

Damit muss endlich Schluss sein – Der Meinung war auch Anna Warth, Gründerin des umweltfreundlichen Onlineshops Pamboo. Hier finden umweltbewusste Menschen Textilien aus reiner Bio Baumwolle. Die leidenschaftliche Mutter betreibt ihren Internetshop Pamboo bereits seit der Geburt ihrer Tochter, denn genau zu diesem Zeitpunkt fand bei ihr ein Umdenken statt. Unsere Kinder sollen gesund und umweltbewusst aufwachsen, ohne die Einwirkung schädlicher Umwelteinflüsse. Anna Warth absolvierte ihre Studienzeit an der Textilfachschule in Zürich und weiß somit, woher sie die qualitativ beste Baumwolle für ihre Bekleidungstextilien bekommt.

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34 Geschäftsideen aus Landwirtschaft, Obstbau & Gemüsegärtnereien

Was Landwirte, Gemüsegärtner und Food StartUps verbindet und wo sie voneinander lernen können – in 32 Geschäftsideen rund um Landwirtschaft, Obstbau und Gemüsegärtnereien. Von Äpfeln mit individuellem Motiv über geteilte Kühe und der Low Budget Obstsammelmaschine!

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7 pfiffige Marketing-Ideen

1. Cowfunding – geteilte Kühe

Crowdfunding, Crowdinvest, Crowdlending – die Sharing Economy verändert (manchmal) gesamte Branchen. Die StartUps mit Namen wie KaufNeKuh, Besserfleisch oder MeineKleineFarm werden wohl kaum das neue AirBnB oder Uber, sie versuchen aber, die Handelskette radikal zu kürzen. Unter den Schlagwörtern Cowfunding, Cow-Sharing oder Crowdbutchering verkaufen sie Fleisch über das Internet. Aber nicht irgendwie und auch nicht irgendein Fleisch. Beim Cowfunding wird immer nur dann geschlachtet, wenn sich genug Kunden gefunden haben. Das Fleisch eines Tieres wird dann durch 15-40 Kunden geteilt, möglichst fair natürlich. Dabei fungieren die Plattformen als Vermittler zwischen Landwirten, Metzgern und Konsumenten. Für den Kunden hat das den Vorteil, dass er transparent nachvollziehen kann, wo und wie das Tier, dessen Fleisch er bekommt, aufgewachsen ist. Für den Landwirt nimmt die Plattform das Marketing ab, denn für viele ist der Betrieb einer eigenen Webseite oder gar eines Webshops viel zu aufwändig. Das Modell hat sich innerhalb kurzer Zeit als so erfolgreich dargestellt, dass weitere Angebote entstehen, für Schweine, Gänse, Schafe, Bio-Rinder oder besondere Rinderrassen.

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Geschäftsidee 088: Weiterbildung zum Naturkost-Fachberater

Kunden im Bioladen brauchen eine andere Beratung als solche, die ihre Nudeln bei Aldi kaufen. Doch woher bekommen Verkäufer ihr Wissen? Allein durch die Arbeit im Bioladen ist es schwer. Denn die Bandbreite an wichtigen Themen ist weit gefächert. Eine Möglichkeit ist die Weiterbildung zum Naturkost-Fachberater.

Fachberater im Naturkosthandel sollten nicht nur eine grundsätzliche Warenkunde zu den verschiedenen Lebensmitteln aus den Bereichen von Obst, Gemüse, Trocken-, Kühl- oder Tiefkühlwaren haben. Woher kommen Jackfruits? Was ist Khorasan-Weizen? Was ist das besondere an Vorzugsmilch? Und ist was ist jetzt besser: Hackfleisch aus der Tiefkühltruhe oder aus dem Frischeregal?

Darüber hinaus ist es wichtig, die Unterschiede zwischen konventioneller und Naturkosmetik zu kennen und mit den üblichen Ernährungsrichtungen wie Raw, Paleo, Vegan oder Vollwert vertraut zu sein. Doch damit nicht genug! Natürlich muss man auch ein fundiertes Wissen im Bereich der ökologischen Landwirtschaft zu haben. Wofür steht das DEMETER Siegel? Werden auch bei Bio Küken geschreddert? Und worin besteht der Unterschied zwischen Bio-Eiern von Aldi und solchen im Fachhandel?

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