Anders Unternehmen

Ein Blog von Malchus Kern

Monat: April 2017

Geschäftsidee 044: Tinder für Gerichte – Foodguide

Tinder, wenn du hungrig bist. Eine App, die dich Gerichte lieben lässt von Foodguide

Mit einem Foodblog hat alles angefangen, wie hätte es auch anders sein können. Aber nicht jeder Foodblog dümpelt ein Jahr vor sich hin, um danach wieder im Nirvana zu verschwinden. FoodGuide ist anders. Und mittlerweile ist aus dem Blog eine App geworden. Die App verbindet, wa zusammen gehört: Essen und Gemeinschaft. Mit der FoodGuide App lässt sich hungrig nach dem nächsten Gericht stöbern – etwas, was in vielen Restaurants fehlt. Viel mehr Lust als die Worte „Veganer Rübli Kuchen“ macht wohl ein Bild! Und wenn man dieses Bild dann noch mit seinen Freunden teilen kann, ist die App vollkommen. Und wenn was nicht gefällt? Einfach links wischen. Wie bei Tinder eben. Und den Blog gibt es weiterhin. Und noch viele mehr, denn über die App kann man auch Prominenten „FoodGuides“ folgen.

Geschäftsidee 043: Microgreens aus der Stadtfarm

Microgreens inmitten von Hamburg bei Farmers Cut

Noch sieht es leer aus in der angemieteten Halle am Großmarkt im Hamburg. Doch schon bald soll hier ganzjährig produktiv gegärtnert werden, wenn es nach Mark Korzilius, einst Mitgründer der Restaurantkette Vapiano, geht. Knapp fünf Millionen Euro wird in das StartUp namens „Farmers Cut“ investiert. Auf 1300 Qua­dratmetern sollen Baby Leaf Salate, Brunnenkresse und andere Microgreens angebaut werden. Die wachsen schnell und benötigen kaum Nährstoffe, nach durschnittlich 19 Tagen sind die Pflanzen groß genug zur Ernte. Die meisten dieser Pflanzen lassen sich in Substraten, manche gar auf Hanfmatten ziehen. Von den inhaltsreichen Pflanzen soll ab Mai 2017 fleissig geerntet werden, pro Jahr ist ein Ziel von 120 Tonnen geplant.  In sechs Lagen wachsen dann die Pflanzen, Licht kommt von LED-Lampen. In den geschlossenen Räumen wird sehr wahrscheinlich keine Anwendung von Pestiziden oder Insektiziden notwendig sein, auch muss der Salat nach der Ernte nicht gewaschen werden, das spart Zeit. Trotztdem ist der Anbau nicht biologisch, da das Siegel den Anbau in Erde vorschreibt. In Zukunft sollen auch Erdbeeren, Tomaten oder Gurken angebaut werden. Von der urbanen Farm mitten in Hamburg bis zum Teller des Verbrauchers, sind es „dann eventuell nur wenige hundert Meter.

Weitere Einblicke gibt es beim Besuch des Reformwarenblog’s bei Farmers Cut

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